Ganz ehrlich? Nach drei Tagen Buchmesse, an denen ich mir vor allem Entwicklungen im Bereich E-Book, iBook, mobile Anwendungen, Lern-Technologie und Smart-Learning-Produkte angeschaut habe, bin ich reichlich ernüchtert bis enttäuscht. Gut, das iPad ist hübsch, das wussten wir schon länger, und immer mehr Verlage machen nun Apps aus ihren Büchern, die dann auf iPhone und iPad und iPod zu lesen sind. Aber insgesamt scheint es sich mehr um Format-Konvertierungen denn um wirklich innovative Produkte zu handeln. Versionen von E-Books für ein etwas anderes Betriebssystem. Was das mobile Internet und was Smartphones für Lesen und Lernen wirklich tatsächlich bedeuten könnte, scheint in der Branche noch kaum angekommen zu sein. Am besten habe ich mich eigentlich am Nintendo-Stand amüsiert, wo ich mit Herzenslust gespielt habe (was ich sonst – Ehrenwort – nie mache). Und dem Haufe Verlag habe ich vorgeschlagen, statt der nun als App erhältlichen Nachschlagewerke, die mir der freundliche Herr stolz präsentierte, doch z.B. ein iPhone-Lexware zu entwickeln, mit dem beispielsweise Restaurant- und Einkaufsquittungen gleich vor Ort per Foto eingescannt und in die Buchhaltungssoftware eingetragen werden – wobei die neuen Kreditoren gleich im Programm angelegt werden könnten. Das wäre doch ein guter Ansatz für Ambiant Software, die wirklich mobil funktioniert…

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