Zu wirklich guten Erfindungen gehört es, dass Nutzer kurz nach ihrer Einführung vergessen, je ohne sie gelebt zu haben. Spülmaschinen-Besitzer/innen wissen, wovon ich spreche. Andere Meileinsteine in der Entwicklung der Alltagskultur waren beispielsweise der Klettverschluss, Goretex und andere Membranen, Teppichklebeband und Ortlieb Fahrradtaschen.

Dass man sich das Leben ohne Waschmaschine genausowenig vorstellen kann wie jenes ohne Computer (klar, für 5 Tage Wildniscamp geht das schon) – geschenkt. Was aber meine Arbeit in den letzten Wochen schlagartig verändert, entzerrt und entspannt hat, ist das Arbeiten mit einer echten Online-Festplatte, wie z.B. Dropbox, SugarSync oder livedrive  sie für einen sehr vernünftigen Preis bieten. Nicht mehr das Hin- und Herschieben von Daten via FTP, kein Ärger mit den unvollkommenen Office-Programmen von Google-Docs, keine Bindung an Microsoft, wie bei Windows live, sondern direktes Speichern in der Cloud wie auf einer eigenen Festplatte. Und das von jedem Ort, ob vom Büro, von Zuhause, von der spanischen Zweigstelle oder den Tiefen der Brandenburger Seen, Zugriff von allen Geräten und überall. Wer das schon lange macht, liest diesen Post und denkt – so what? – ist doch logisch.

Ja, klar, ist logisch, ist Spülmaschine. Und damit ein echter Fortschritt.

Wolke von Wikipedia

(Und nein, ich werde nicht von Ortlieb bezahlt…)

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